Warum Erlebnispädagogik für Jugendhilfe?
Die Jugendhilfe wird in ihrem pädagogischen Alltag in zunehmendem Maße mit Problemen und Krisensituationen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Herkömmliche pädagogische Konzepte greifen hier oft nicht mehr.

Es werden neue handlungsorientierte Methoden und Arbeitsansätze benötigt. Gerade die Erlebnispädagogik, mit ihrer Assoziation von Abenteuer, Action und Spaß zieht Jugendliche an und kann damit einen Zugang zu den Teilnehmern schaffen, welche andere Formen der klassischen Jugendhilfe ablehnen.
Erlebnispädagogischer Ansatz
Da wir uns an den Ressourcen und Möglichkeiten, sowie an den problematischen Verhaltensweisen des Jugendlichen orientieren, können durch geplante und gezielte Angebote, die ihrerseits Herausforderung, Stresssituationen und Grenzerfahrungen bieten, neue Erfolgserlebnisse hervorgerufen werden. Unsere erlebnispädagogischen Angebote vermitteln Akzeptanz und Ich-Kompetenz und stärken das Selbstwertgefühl des Jugendlichen. Persönliche Erfahrungen und das Aufbauen von Vertrauen werden ebenso ermöglicht wie die Lust am Leben vermittelt. |
Typische Problematik der Zielgruppe:
 Beziehungslosigkeit
 Aggressives Verhalten (Auto- bzw. Fremdaggression)
 Unrealistisches Selbstbild
 Geringe Frustrationstoleranz
 Geringes Selbstbewusstsein
 Mangelndes Körpergefühl
 Störung der Motivationsstruktur
 Alkohol- und/oder Drogenmissbrauch
 Schulversagen
Angebote von Epizentrum und Trainings eröffnen unseren Teilnehmenden einen mit Spaß und Herausforderung verbundenen Weg, individuelle Fertigkeiten zur Lebensbewältigung und die Fähigkeit zur Kooperation und Kommunikation in der Gruppe zu entwickeln. Durch die Konfrontation mit Grenzsituationen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, einen neuen Zugang zu sich und ihrem sozialen Umfeld zu erlangen.

Im Mittelpunkt unserer Angebote stehen folgende Ziele:
 Persönlichkeitsentwicklung
 soziale Kompetenz
 Vertrauen
 Motivationsbereitschaft
 Kooperationsfähigkeit
 Werterhaltungen
 Problemlösungsfähigkeit
 Kommunikationsfähigkeit
 Spaß
 Freude am Leben
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Themen und Formen
Mögliche Themen:
 Gewaltpräventionstraining
 Soziale Trainingskurse
 Kommunikationstraining
Mögliche Formen bzw. Intensität der Trainings:
Möglich ist alles vom eintägigen Training bis hin zur Schullandheimbegleitung. Aus unserer Erfahrung eignen sich aber insbesondere zweitägige Trainings / Projekte, die in regelmäßigen Abständen, aufbauend aufeinander für eine Kontinuität der Lernmöglichkeiten sorgen und somit ein wichtiger Garant für die Erreichung der gewünschten Ziele sind.
Aktionsräume und Aktivitäten:
Hierzu eignen sich unter anderem Angebote auf unserem Initiativpark, der mit seinem breiten Spektrum von möglichen An- und Herausforderungen große Flexibilität hinsichtlich der Zielsetzung bietet. Ebenfalls in Betracht kommen alle Methoden der Erlebnispädagogik im Bereich der Natursportarten wie z.B. Kanutouren, Höhlenbefahrungen, Klettern, Canyoning, Bergtouren, Segeln usw. Des Weiteren sind auch mobile Aufbauten vor Ort z.B. an Schulen usw. möglich. |